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Durch systemisches Coaching Schätze finden und heben (3/9)

02.11.2015

Ressourcen sind begrenzt. Deswegen kann es hilfreich sein, sich einer guten Planung zu bedienen. 
Das stellt sicher, das man die zur Verfügung stehende Zeit in die Projekte investiert, die einem selbst am 
wichtigsten sind. Man ist weniger störanfällig für Zeitfresser und Menschen, die einen gern für die eigenen 
Ziele einspannen möchten. 
Schriftliches Planen macht den Kopf frei für die Umsetzung. 
Rechtzeitig erledigte Dinge lassen erst gar keine Krisen oder Folgeprobleme aufkommen. 
Selten ist wichtiges dringend und dringendes wichtig. 
Oft spart eine gute Vorbereitung mittel- und langfristig wertvolle Ressourcen (Geld, Zeit…). 
Dazu eine kleine Anekdote:
„Zwei Freunde spazieren durch den Wald und treffen auf einen Mann. 
Dieser ist sehr angestrengt damit beschäftigt, einen gefällten Baum mit einer Säge in Stücke zu zerlegen. 
“Guten Tag. Was machen Sie denn da?” fragen die zwei Freunde neugierig.
“Sehen Sie das denn nicht?”, fragt der Waldarbeiter gereizt. “Ich säge diesen Baum in Stücke.”
“Sie sehen aber müde aus. Wie lange sägen Sie schon?”
“Schon seit acht Uhr morgens steh ich hier und säge. 
Ich bin völlig erschöpft, aber ich kann keine Pause machen, mittags muss ich damit fertig sein!”
“Aber wenn Sie eine Pause machen”, werfen die beiden ein, “können Sie ihre Säge schärfen.”
Der Waldarbeiter wird wütend: “Ich habe keine Zeit, die Säge zu schärfen, ich muss den Baum zersägen!”, 
ruft er. Dann muss er selbst lachen und nimmt den guten Rat der zwei fremden Wanderer an.
Er schärft seine Säge und kommt danach viel schneller voran, so dass er sogar noch eine Pause einlegen kann.“                                
Quelle:http://projektmanagement-definitionen.de/glossar/werkzeug/, Zugriff am 1.4.2015
Zeitmanagement bedeutet in erster Linie Selbstdisziplin, verplant werden sollten nur 60% der zur 
Verfügung stehenden Zeit. ToDo-Listen halten fokussiert und visualisieren den Stand der Abarbeitung. 
Bei realistischer Planung kann das eine sehr motivierende Wirkung entfalten. 
Ein guter Rhythmus schafft Struktur. Und Struktur gibt uns Sicherheit.
1.Schritt
Im FrauenCoaching zum Thema Selbstmanagement  geht es in einem ersten Schritt um die Würdigung der 
Herausforderung und um die Sichtbarmachung der eigenen Muster.
Dazu ist die Spurensuche durch Beantwortung der folgenden Fragen besonders interessant: 
Wie machen sie das? 
Wo haben sie das gelernt? 
Kennen sie jemanden, der es anders macht?...), 
2. Schritt
In einem zweiten Schritt werden Veränderungen in kleinen Schritten erarbeitet, die in die ganz 
persönliche Lebenswelt der Klientin passen. 
Auch hier können wieder Fragen hilfreich sein.
Die Frage nach der Ausnahme 
Gab es eine Situation, in der Sie es schon einmal so gelöst haben, dass sie damit rundum zufrieden 
waren? Was war da anders?
Die Verschlimmerungsfrage 
Wenn ich weiß, wie ich es noch schlimmer machen kann, habe ch erste Hinweise darauf, wo meine 
persönliche Lösung zu finden ist.
Unterstützendes
Wenn Sie von Ihren Problemen in der Vergangenheit sprechen, werden Sie das Gefühl verstärken, 
dass die alten Probleme schon überwunden sind.
Da wir oft beschreiben, was wir nicht mehr machen wollen und nicht, was wir stattdessen tun 
möchten, fragen wir einfach einmal danach. Das kleine Wort „sondern“ kann hier Wunder wirken. 
Ich möchte nicht mehr so viel Kaffee trinken, sondern?
Was würden Sie antworten?
So wird der Scheinwerfer in Richtung Zukunft gedreht und Lösungen werden sichtbar und greifbar. 

Mit welchem ersten Schritt möchten Sie Ihr Selbstmanagement auffrischen?