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Methodenkoffer: Das innere Kind heilen

23.07.2019

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass der folgende Beitrag ein Resümee aus dem 
Bestsellerwerk von Stefanie Stahl: "Das Kind in dir muss Heimat finden" ist.
Aus Gründen der Vereinfachung sind die Zitate nicht einzeln gekennzeichnet.


Sämtliche nachfolgende fachliche Ausführungen sind nicht mein eigenes geistiges Werk.


Definition inneres Kind 
Summe unserer kindlichen Prägungen – guter wie schlechter,
die wir durch unsere Eltern und andere wichtige Bezugspersonen erfahren haben. 
Das innere Kind ist ein wesentlicher Teil unseres Unbewussten. 
Aus der Beziehung zu unseren Eltern lernen wir, was wir von uns selbst und von 
zwischenmenschlichen Beziehungen zu halten haben. 
Unsere Glaubenssätze sind quasi unser psychisches Betriebssystem. 
Die Schutzstrategien des Schattenkindes: Verdrängung
Die meisten Probleme, die wir haben, resultieren also letztlich aus unserem Selbstschutz. 
Ganz wichtig ist, dass du deine Schutzstrategien wertschätzt und würdigst. 
Sie waren in deiner Kindheit sehr sinnvoll und angemessen. 
Viele Menschen wollen ihre inneren Verletzungen und Ängste nicht spüren
Selbstschutz: Projektion und Opferdenken 
Angst, nicht zu genügen
Ich-Angst auf die äußere Erscheinung projezieren (daran kann man arbeiten)
Streben nach Anerkennung: Hobbys, Anschaffungen, Partner, Besitz
Lösung
Anerkennung spielt sich im eigenen Kopf ab
Selbstschutz: Harmoniestreben und Überanpassung 
Angst davor, von anderen Menschen abgelehnt zu werden
sagen nicht laut, was sie möchten, wissen sie auch häufig nicht
oft freiwillige Unterordnung (dadurch Tätermutation möglich)
Lösung
Als Kind warst du von deinen Eltern abhängig. 
Heute nicht mehr.
Übernimm heute die Verantwortung für dein Wohlbefinden. 
Sag, was du willst und was du nicht willst. 
Selbstschutz: Helfersyndrom 
Angst, keinen Platz zu haben, wenn man nicht für andere da ist
Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit
Gefühl, für alles verantwortlich zu sein
anderen helfen, damit die eigene Hilfebedürftigkeit nicht gespürt werden muss
eigene Aufwertung: ich helfe anderen  
Lösung
man muss und kann nicht jedem helfen, das ändert nichts am eigenen Wert
auch andere Menschen sind für sich selbst verantwortlich
Selbstschutz: Machtstreben 
fühlen sich klein und unterlegen 
in Mitmenschen wird potenziellle Überlegenheit und Dominanz projeziert 
(wie es bei den Eltern erlebt wurde)
Reaktion darauf: Auflehnung
passiv-agressives Verhalten
Wille wird nicht offen mitgeteilt
Verweigerung  durch größere und kleinere Sabotageakte 
Tarnkappe der äußerlichen Ruhe
Dieses Verhalten kann seinen Interaktionspartner so in Rage bringen, dass letztlich dieser als 
der »Schuldige« dasteht, weil er in seiner hilflosen Wut um sich schlägt. 
aktives Verhalten
Der aktive Angreifer gibt sich wenigstens als solcher zu erkennen.  
Lösung
nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen, die Welt ist nicht so böse, wie du glaubst
Selbstvertrauen, Wohlwollen, Empathie
Selbstschutz: Kontrollstreben 
Angst vor dem Chaos, vor dem Untergang der eigenen Person 
Angst, angreifbar und verletzlich zu sein. 
Lösung
Arbeit am Selbstvertrauen
Selbstschutz: Angriff und Attake
Angst vor der inneren Verletzlichkeit
Lösung
Wut ist eine Reaktion auf Kontrollverlust
auf Situationen vorbereiten, die dich in Wut versetzen können
im Voraus die Trigger identifizieren
alternative Verhaltenskozepte zurecht legen und erproben
Selbstschutz: Ich bleibe Kind 
Angst vor der Verantwortungsübernahme
Verantwortung wird an andere abgegeben, dafür Anpassung an deren Erwartungen
geringe Frustrationstoleranz
großer Bindungswunsch, daher gefühlte Abhängigkeit
und Verdrängung von Schwierigkeiten in der Beziehung
kindlich-trotziges Verhalten meist Antwort auf ein Übermaß an Kontrolle in der Kindheit
Erwartungen rufen einen reflexartigen Widerstand hervor
inneres Kind im Trotz gefangen
um sich Autonomie zu beweisen, tun sie gerade das nicht, was von ihnen erwartet wird
leider boykottieren sie sich dadurch selbst und ihre Beziehungen
Lösung
Du bist nicht auf der Welt, um die Erwartungen deiner Mitmenschen zu erfüllen. 
Löse deinen Widerstand auf
du musst dir nicht ständig beweisen, dass du Macht hast, indem du dich verweigerst
du bist es, der es will (guter Kontakt zu deinen Wünschen und Bedürfnissen)
auf angemessen Weise behaupten (Abgrenzung...)
Selbstschutz: Flucht, Rückzug und Vermeidung 
Permanente Geschäftigkeit als Ablenkung von den Selbstzweifeln.  
Dissoziation: die Betroffenen gehen innerlich offline
Süchte: Ablenkung von Sorgen und Problemen
Lösung
das negative Gefühl herausfinden, dass dich zur Droge antreibt
Schreckenskommer der Angst besuchen (Auswirkungen der Sucht vor Augen führen)
neue hilfreiche Glaubenssätze kreieren
überlegen, was man stattdessen tun wird: Verhaltensgegenprogramm finden
Ablenkung und aus dem Weg gehen
gute Tagesstruktur (Rückfälle passieren meist unter Stress oder bei langer Weile)
Selbstschutz: Narzissmus 
Gefühl der Wertlosigkeit, der Unterlegenheit
Gefühl wird verdrängt
an seine Stelle tritt ein ideales Selbst
Versuch der eigenen Aufwertung durch:
Abwertung anderer Menschen
ätzende Kritik an anderen Menschen
erst Idealisierung einer neuen Liebe, dann Abwertung 
angeben mit Fähigkeiten, Besitztümern und Unternehmungen 
fühlen sich extrem leicht gekränkt
vorherrschende Emotionen: Wut und Groll 
Lösung
Akzeptanz der eigenen Licht- und Schattenseiten
Selbstschutz: Tarnung, Rollenspiel und Lügen 
Angst vor Ablehnung bei authetischem Verhalten
manche Menschen spielen Rollen und verstecken sich hinter einer Maske
Lösung
in kleinen Situationen mehr zu dir selbst stehen 
neue Erfahrung machen, dass das bei anderen Menschen gut ankommt
Wenn Sie neugierig geworden sind oder Unterstützung wünschen:
Nehmen Sie doch einfach Kontakt zu mir auf.
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