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Durch systemisches Coaching Schätze finden und heben (4/9)

29.11.2015

Grundlagen der Kommunikation
Nur ein Siebtel der Kommunikationswirkung geht von der Inhaltsebene aus, der Rest wird von der Beziehungsebene beherrscht. 
Und ein großer Teil unserer Lebensqualität hängt davon ab, wie wir mit anderen kommunizieren. 
Wir unterscheiden zwischen verbaler (Sprache) und nonverbaler Kommunikation (Mimik, Gestik, Blickkontakt, Körperhaltung, Stimme, Berührungen, wie man es sagt…).                                                                                                                  
Nach Paul Watzlawick gibt es fünf Grundregeln der Kommunikation:                            
1. Man kann nicht nicht kommunizieren                                                                                
2. Jede Kommunikation hat einen Inhaltsaspekt und einen Beziehungsaspekt. Der Beziehungsaspekt bestimmt, wie der Inhalt zu interpretieren ist.                                    
3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung zugleich (verläuft kreisförmig)    
4. Kommunikation gelingt, wenn gesprochenes Wort und nonverbale Äußerungen übereinstimmen                                                                                                                       
5. Kommunikation ist symmetrisch (Gleichheit, Kompromisse müssen gefunden werden) und komplementär (Unterschiedlichkeit, einer legt fest, der andere folgt)
Von Smalltalk, Tratschen und Klappe halten
Fachkompetenz ist nicht alles. 
Häufig kommt es darauf an, mit Menschen zu können. 
SmallTalk
Lockeres und unbeschwertes Plaudern ist absichtsfrei aber außerordentlich beziehungsorientiert.
Es geht darum, Aufmerksamkeit, Zustimmung, Interesse und Respekt zu signalisieren. 
Klatsch
Klatsch im vorliegenden Sinne ist Kommunikation light und nicht übles Gerede. 
Männer und Frauen klatschen über unterschiedliche Themen. 
Männer nutzen diese Kommunikationsform ganz klar berufsbezogen um ihre Karriere zu beschleunigen. 
Bei Frauen geht es überwiegend um Stressabbau und Beziehungspflege.
Klappe halten
„Je mehr man redet, desto weniger wirkt man.“ Hans Carossa
In drei Sätzen sagt es jemand, der sich seiner Sache sicher ist. Dreißig Sätze braucht, wer keine Ahnung hat. 
Körpersprache einsetzen
Nicht die Besten erreichen ihre Ziele zuerst, erst wenn ein guter Eindruck auf die Leistungen aufmerksam macht, stehen die Chancen gut.                                      
“Männer machen sich breit, Frauen machen sich schmal, dieser Eindruck bestimmt, was sie bekommen. 
Frauen werden vor allem deswegen diskriminiert, weil sie eine andere Körpersprache sprechen. 
Frauen erscheinen nicht tough enough fürs Business, obwohl Kinderkriegen um ein vielfaches härter ist, als alles was Business zu bieten hat.” 
Quelle: Cornelia Topf, Körpersprache für Frauen, 2008 by Redline Wirtschaft, Finanzbuch Verlag GmbH, München, S. 37
Verhandeln und Durchsetzen 
“Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen. Sie bekommen nichts.“ Simone de Beauvoir  
Weibliche Sozialisierung bringt bedauerlicherweise für viele Frauen eine erlernte Verunsicherung mit.
Wer schon als Kind eingetrichtert bekommt, das selbst-bewusstes Verhalten unweiblich wirkt, muss sich später bewusst dafür entscheiden, selbstbewusst aufzutreten. Dazu sind oft Ängste zu überwinden. Zum Beispiel die Angst davor, nicht mehr 
gemocht zu werden, ausgeschlossen zu werden. Doch es lohnt sich. Sebstbewusste Frauen, die sich für ihre Interessen einsetzen,
erreichen ihre Ziele, pflegen bessere private und berufliche Beziehungen, sind zufriedener mit ihrem Leben, gewinnen an Ausstrahlung und Attraktivität.

Systemische Sicht

Eine systemische Sicht auf die Dinge legt offen, dass zu den tagtäglichen Interaktionen zwischen Personen immer zwei gehören. Einer der sich verhält, der es macht und eine, die es mit sich machen lässt.

Wollen Frauen ihren Stand ändern, müssen sie etwas ändern. Und vor dem Handeln kommt die Information.

Das Wissen darüber, wie Männer kommunizieren, wie sie manipulieren, einschüchtern und tricksen ist die Voraussetzung

dafür, erfolgreiche Gegenstrategien aufzulegen. Frei nach dem Motto: Ein Nein ist keine Absage sondern eine Aufgabe.

“Frauen, die ihr Leben selbst gestalten, richten ihren Fokus eher auf ihre eigenen verbalen Fähigkeiten – und verbessern

sie, bis sie bekommen, was sie wollen" Quelle: Cornelia Topf, Durchsetzungsfähigkeit für freche Frauen, 2010 by Redline, S. 58



Systemisches Coaching 
Als systemischer Coach unterstütze ich Frauen durch verschiedenste Interventionen auf diesem Weg. 
Besonders wichtig für mich ist, mit einer systemischen Grundhaltung (wertschätzend, Zusammenhänge herausarbeitend, konstruktiv…) ein gutes Fundament für eine gemeinsame Entwicklungsarbeit zu legen. Denn es geht nicht um anklagendes
Beschreiben der Vergangenheit. Es geht darum, den Möglichkeitsraum für die Zukunft zu erweiteren, dabei auf vorhandene
Ressourcen zurück zu greifen und neue Fertigkeiten zu erlernen. Dazu braucht es Vertrauen und eine genaue Klärung der 
Ziele, Motive und Werte der Klientin. In diesem Zusammenhang kann es auch sehr hilfreich sein, nach dem Nutzen des
Problems zu forschen. 
Kommunikative Fähigkeiten erwirbt man vor allen Dingen durch beharrliches Üben, durch Anwenden des neuen oder sichtbar gemachten Wissens. Zuerst stellt man sich kleinen Herausforderungen und nach und nach kann man größere Projekte 

angehen. Jede Frau hat ihr eigenes Tempo, die Auswertung erster positiver Erfahrungen stärkt Schritt für Schritt. 


Hilfreich kann es sein, konkrete Situationen im therapeutischen/beraterischen Kontext zu üben, vielleicht verschiedene Varianten auszuprobieren. Was sich stimmig anfühlt, wird den Erfolg bringen. Über die Zeit werden sich die besonders wirksamen Methoden herauskristallisieren und Manipulationen schon von weitem erkannt.


Probieren Sie es aus!
FrauenCoaching in Berlin