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Durch systemisches Coaching Schätze finden und heben (5/9)

04.01.2016

Was sind Konflikte eigentlich?

„Konfliktsituation[Bearbeiten]
Ein Konflikt entsteht zwischen zwei oder mehreren Personen bzw. Konfliktparteien (wer?) und mindestens einer Konfliktursache (was?) und einem 
Konfliktverhalten (wie?).
Zur Beschreibung von Konflikten werden verschiedene Kategorien verwendet:
Beteiligte und Betroffene[Bearbeiten]
Ein Konflikt kann entstehen:
• innerhalb einer Person (intrapersonaler Konflikt) (z. B. Gewissensbisse)
• zwischen zwei Personen, Gruppen oder Staaten (interpersonaler Konflikt)  (...) 
Interessensgegensatz[Bearbeiten]
Konfliktgegenstand ist meist ein Interessensgegensatz. Dahinter stehen oft unterschiedliche Werte, die zu unterschiedlichen Beurteilungen, Gefühlen und Zielen führen,
aus denen die Konfliktparteien gegensätzliches Verhalten ableiten. „ Quelle: Internet, http://de.wikipedia.org/wiki/Konflikt, Zugriff am 31.3.2015

Welche Arten von Konflikten kennnen wir?

Es gibt Verteilungskonflikte, Zielkonflikte, Rollenkonflikte, Wertekonflikte und Beziehungskonflikte. Angesprochen werden bei Konflikten sowohl die Sachebene  (Zahlen, Daten, Fakten) als auch die Beziehungsebene (Emotionen, Bedürfnisse,  Selbst-

wertgefühl, Einstellungen, Werte). Mit Blick auf die Sozialisation von Frauen, den daraus entstehenden möglichen Folgen für 

die Selbstwarnehmung und die Verfolgung der eigenen Ziele und mit Blick auf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen  
sinde Konflikte für Frauen geradezu vorprogrammiert. 

Wie können wir konstruktiv mit Konflikten umgehen?

Systemtherapeutisch geht es unter anderem um die Klärung (Bewusstmachung und Wirkung, Entscheidung über Beibehaltung

oder Änderung) von Glaubenssätzen. Ein positiv zu installierender Glaubenssatz könnte zum Beispiel sein, dass Frauen die gleichen Rechte haben wie Männere um dem keine Vorgaben der Natur entgegen sprechen.

Erst, wenn einschränkende Glaubenssätze dieser oder ähnlicher Art bearbeitet werden konnten, ist der Weg offen für die weitere Auseinandersetzung. 
Das Wissen um die eigenen Ziele und Werte bildet die motivationale Grundlage dafür, welche Konflikte auftreten und wie man mit ihnen umgeht.
Nicht jedem Konflikt wird die Wichtigkeit beigemessen, ihn auch offen auszutragen. Immerhin kostet das eine Menge Kraft, und die muss gut eingeteilt werden. 

Das ist für Frauen ein großes Thema, vor allen Dingen, wenn sie viele verschiedene Rollen ausfüllen. Und es gibt auch immer einen richtigen Zeitpunkt. Manche Konflikte brauchen noch ein wenig Zeit zur Reifung und gebären auf diesem Weg auch  

gleich die Kräfte zur Bewältigung. Bei anderen Konflikten hilft die Zeit oder ein gutes Gespräch für eine andere Sichtweise auf die Dinge.


Zur Rolle der Selbstwirksamkeit

Gute Unterstützung kann systemische Therapie/Beratung leisten hinsichtlich der Wahrnehmung der Selbstwirksamkeit und in Richtung der Selbstermächtigung. 
Die Gestaltung des eigenen Lebens liegt in der eigenen Hand. Wer sollte sich sonst darum kümmern? 
Und warum sollte mir dafür jemand eine Erlaubnis geben? Warum traue ich einem Partner zu, für mein Lebensglück zu sorgen? 
Und warum traue ich es mir selbst nicht zu? Wie realistisch ist es, dass sich ein anderer meines Glückes annehmen wird? Und woher hat er die Kraft und den Willen und die Motivation für zwei zu sorgen, wenn ich es nicht einmal für mich selbst in Angriff nehme?

Lösungsansätze
Der Rat, den ich einer Freundin in einer ähnlichen Situation geben würde, kann gute Ansätze für die Lösung meines eigenen Konflikts in sich bergen. 
Auch die Frage nach Möglichkeiten der Verschlimmerung des Konflikts gibt nicht selten Hinweise auf erste Lösungsansätze. 
Sich seiner selbst bewusst zu sein, wissen wer man ist und wo man hin will, was man kann und was man nicht kann, das Wissen darum, dass man liebenswert ist, so wie man ist, ganz ohne Leistung nur um seiner selbst willen, eine gesunde Portion 
Durchsetzungswillen und kommunikatives Geschick sind gute Unterstützer in Konfliktsituationen. 

Konfliktvermeidung führt zu unkontrollierbaren emotionalen Ausbrüchen, im Ernstfall zu einem emotionalen Zusammenbruch. Ein gerechter Zorn verschafft Gehör, wenn man sonst nicht gehört worden wäre und kann so ein Auftaktsignal zur Bereinigung der Situation sein.

Für viele Frauen ist es eine Erleichterung zu hören, das sie das Recht haben, ihrem Zorn Ausdruck zu ver-
leihen und in einem zweiten Schritt zu erfahren, wie gut es sich anfühlt und wie klärend ein solches Gewitter wirken kann. 
Hier kann coachende und/oder therapeutische  Begleitung aufklärend, stützend und motivierend, nachsozialisierend wirken.
Welche Konflikte möchten Sie lösen?
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